ClippingAnalyzer

In English


Ermittelt Statistiken von Wave-Dateien um Übersteuerungen festzustellen.

Das Tool ist hilfreich um schlecht gemasterte Musik zu erkennen, wie sie auf heutigen CDs leider die Regel ist.

Stichworte dazu sind: Clipping, Compressed, Clippressed,  Loudness war/race, Limiting, Kompression, Hot Mastering, Brick Wall Limiter, Dynamik.

Neu!
  Alle gängigen Audio- und Video-Formate werden unterstützt.

Screenshots

Analyse einer CD


Vollanalyse eines Stückes



Dieses Stück wurde hart limitiert und für die CD dennoch auf ca. -3 dB normalisiert, die gewonnene Lautstärke also wieder teilweise reduziert, bei schlechterer Qualität.
Möglicherweise um es nachträglich der Lautstärke der anderen Lieder anzugleichen.
Einfachere Clipping-Detektoren erkennen hier kein Clipping.

Auf derselben CD ist auch ein Beispiel für gutes Mastering zu finden.

Woran ist gutes Mastering zu erkennen?

An natürlichem, dynamischem Klang ohne "Kratzen" bei eher geringer Gesamtlautstärke!
Der vom ClippingAnalzyer ermittelte RMS-Wert sollte niedriger als -15 dB sein, auf keinen Fall höher (bzw. lauter) als -10 dB.
Clipping sollte nicht oder nur sehr vereinzelt auftreten.
Die gesamte Wellenform sollte oben und unten nur wenig ausgefüllt sein, also etwa so wie wildes Buschwerk aussehen und nicht wie eine scharf geschnittene Hecke.
Das Histogramm sollte von der Mitte zu den Rändern gleichmässig und glockenförmig auf 0 abfallen.
In der Verteilungsanalyse sollte sich die Linie durchgehend im grünen Bereich bewegen und fast so gerade wie die gelbe Linie verlaufen.

Anhören eines Stückes

ClippingAnalyzerMediaPlayer

Vorgehen zum Testen einer Aufnahme

Voraussetzungen

Das Tool benötigt Microsoft Excel (97 oder jünger).

Um alle gängigen Medienformate zu unterstützen (abgesehen von normalem WAV) wird FFmpeg verwendet.

Für das direkte Rippen einer CD muss Exact Audio Copy installiert sein.

Für das Anhören einer Datei wird der VLC Media Player genutzt, falls er installiert ist. Ansonsten wird eine Windows Media Player Komponente verwendet.

Unter Windows Vista/7 wird der VLC Media Player empfohlen.
Ansonsten verwenden Sie bitte die Datei ClippingAnalyzer_VistaWMP.xls.
Beim Öffnen dieser Datei werden Sie aufgefordert, Berechtigungen für ActiveX-Steuerelemente zu gewähren.
Das gilt merkwürdigerweise auch für die verwendete vorinstallierte Microsoft-Komponente.

CD rippen und analysieren

ClippingAnalyzer extrahiert die Tracks einer eingelegten CD in WAV-Dateien und analysiert diese (Batchmodus).
Die Dateien liegen temporär im Unterordner TmpEAC.

Optional werden die Tracks zusätzlich zu den WAV-Dateien als "MP3" gespeichert, in dem Kompressionsformat, das in EAC eingestellt ist.

Dateien analysieren

Sie können entweder eine einzelne Audiodatei untersuchen oder mehrere Dateien zusammen (Batchmodus).

Verlustfreie Formate werden bevorzugt (wie WAV, FLAC, APE). Verlustbehaftete (wie MP3) gehen auch, allerdings werden Clippings nicht so gut erkannt.
Wenn Sie die Datei im Öffnen-Dialog nicht sehen, wählen Sie bitte "Alle Dateien".

Wenn mehrere Dateien zusammen analysiert werden, liegt das Resultat als Liste im Blatt BatchClipResult vor.
Mit Doppelklick auf einen Dateinamen erfolgt eine vollständige Analyse inklusive aller Diagramme.

Die Resultate können als PNG exportiert werden.

Es ist möglich, die Analyse über die Kommandozeile zu starten, sogar im Batch-Modus. Mehr dazu in der Dokumentation (LiesMich.txt).

Betroffene Stellen anhören

Mit dem integrierten Player können Sie gezielt die Stellen mit Clipping anhören.
Mehrere kurze Clippings nacheinander sind in der Regel störender als vereinzelte lange Clippings.

Resultate abspeichern und zusammenführen

Einfach die Arbeitsmappe in Excel unter anderem Namen abspeichern.

Das beigefügte Tool CollectResults.xls sammelt Resultate aus mehreren Arbeitsmappen und bietet weitere Anaylsemöglichkeiten.

Neu ab Version 2.6

Histogramm und Verteilungsanalyse zeigen ab Version 2.6 in der Lautstärke normalisierte Werte.
Dadurch ist die Vergleichbarkeit der Resultate sichergestellt, auch wenn der maximale Pegel wie im obigen Beispiel wieder reduziert wurde.


Download Version 2.8


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